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Was ist Vibecoding?

Vibecoding bezeichnet eine moderne Form der Softwareentwicklung, bei der Programmcode mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wird. Anstatt jede Zeile Code selbst zu schreiben, beschreibt der Nutzer seine Idee, Anforderungen oder gewünschte Funktionen in natürlicher Sprache. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Code selbst, sondern die pädagogische Idee, die durch KI-gestützte Dialoge (Prompts) in strukturierte und funktionsfähige Programme übersetzt wird. Die Bedürfnisse von Lehrkräften sowie von Schülerinnen und Schülern können in diesem dialogischen Prozess gezielt aufgegriffen und in die Lernanwendungen integriert werden. So lassen sich die Apps flexibel an aktuelle Unterrichtsinhalte, individuelle Lernstände und verwendete Lehrwerke anpassen.

Vorteile im (1:1)-Unterricht

Selbst entwickelte HTML-Apps ermöglichen passgenaue digitale Werkzeuge, die gezielt auf konkrete Lerninhalte und Unterrichtssituationen zugeschnitten sind. Gerade in Klassen mit 1:1-Ausstattung eröffnen sie zusätzliche didaktische Spielräume: Interaktive, barrierearme und plattformunabhängige Anwendungen lassen sich ohne Installation direkt im Browser nutzen und flexibel an die Bedürfnisse der Lernenden anpassen. Auf diese Weise können individuell entwickelte Apps gezielt
➔ verschiedene Bereiche des ➔ K+5-Modells
unterstützen und im Unterricht wirksam integrieren.

Bei aller Begeisterung über die Potenziale dieser Technologie sollte man die sich abzeichnenden Nachteile nicht außer Acht lassen – eine ➔ Übersicht zu einigen kritischen Aspekten.

© G.Häußler, info@vibecody.de